Ein paar Worte zu JOEKA

Vor ein paar Jahren habe ich bereits die Idee gehabt selbst Musik zu machen. Doch wo fängt man damit an? Ein Instrument zu spielen habe ich ja nie gelernt. Also durften diverse Menschen in meinem Umfeld meine Gesangskünste kennenlernen. An dieser Stelle möchte ich mich dann auch für die eine oder andere Entgleisung entschuldigen.

Wie das Leben es so will, habe ich dann Joe kennengelernt. Joe spielt Gitarre als wäre er mit dieser auf die Welt gekommen. Unsere erste Jam-Session war sehr lustig. Was vielleicht auch an dem einen oder anderen Bierchen gelegen haben mag. Doch irgendwann wollten wir keine Songs mehr covern und beschlossen etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Also fing Joe an einen Blues zu spielen. Der guten Laune (und dem Bier) sei Dank, konnten wir die passenden Zeilen schnell finden und der „Hangover Blues“ entstand. Für unseren ersten Gehversuch im Songwriting eine coole Nummer, wie ich finde.

Eines Tages haben wir uns erneut getroffen. Es war ein wunderbarer Sommerabend im Juli. Wir standen auf der Terrasse und der Sonnenuntergang stimmte uns vermutlich beide etwas sentimental. Joe griff zur Gitarre und begann zu spielen. Die Klänge seiner Gitarre berührten mich sofort. Sie sprachen förmlich zu mir und ich wusste, dass das ein neuer Song werden wird. In dem Moment musste ich an diese wunderbare Frau denken. An ihre ansteckende Lebensfreude, ihr herzliches Lächeln und ihre positive Ausstrahlung. Ich war glücklich und zufrieden, ich fühlte mich vollkommen. Den Klängen sei Dank, konnte ich diese Emotionen in Worte fassen. Und Joe wusste wie ich empfand. Er wusste genau, dass die Liebe in meinem Herzen am Werk ist und so „Everything I need“ entstehen konnte. Wenn ich den Song heute höre, dann fühle ich noch genau wie damals.

Zuvor haben wir unsere Musik mit einfachsten Mitteln aufgenommen und waren mit dem Ergebnis zufrieden. Mit der Zeit kamen dann ein Studiomikrofon und ein Mischpult ins Haus. Die Klangqualität der Aufnahmen konnten wir dadurch erheblich verbessern und fühlten uns wie Profis. Unser Projekt sollte natürlich nicht namenlos bleiben. Wir überlegten eine Weile und entschieden uns für den Namen JOEKA.

Mittlerweile haben wir auch einen dritten Song, welcher sich aber noch in der Entwicklung befindet. Wir wissen nicht wo dieses Projekt uns hinführen wird und treffen bestimmt nicht jeden Ton. Aber wir haben Spaß dabei und genießen diesen in vollen Zügen.

Drei Buchstaben

Drei Buchstaben. Drei Buchstaben stehen für meine Vergangenheit, für meine Gegenwart und für meine Zukunft. Drei Buchstaben können aussagen, wer ich war. Drei Buchstaben können aussagen, wer ich sein werde. Drei Buchstaben können aussagen, wer ich bin. Sie können es.

Sie können es dann, wenn ich meine Vergangenheit und meine Gegenwart akzeptiere. Ich schaffe meine Zukunft. Ich bin Geber und Nehmer. Protagonist und Antagonist im Spiel des Lebens. In meinem Spiel. Ich kann verlieren und ich kann gewinnen. Doch selbst eine Niederlage kann ein Gewinn sein. Falsch oder richtig, ich entscheide darüber. Falsch oder richtig, eine Frage des Blickwinkels.

Ich darf loslassen. Loslassen, was mich nicht weiter bringt. Loslassen, was mich schwächt und mir Kraft raubt. Loslassen, was mich davon abhält meine Ziele zu erreichen. Und ich darf geben. Ich darf mir Kraft geben, Hoffnung und Zuversicht. Ich darf mich glücklich machen. Und ich darf andere dazu einladen, mein Glück mit mir zu teilen.

Ich darf ein Bahnhof sein. Ein Bahnhof, in welchen die Züge meines Lebens einfahren. Züge, über deren Ankunftsort und die Abfahrtszeit ich bestimmen darf. Ich stelle die Weichen, ich lasse diese Züge einfahren. Ich lasse sie abfahren. Ich bin Disponent, Zugbegleiter und Zugführer.

Ich darf mich wahrnehmen. Meine äußere Hülle, meine Schönheit und meine Makel. Ich darf mich wahrnehmen. Mein Inneres. Meine Stärken, meine Lebenskraft und meine Sehnsüchte. Ich darf mich wahrnehmen. Meine Schwächen, meine Ängste und meine Zweifel. Ich darf sie wahrnehmen. Ich darf all das wahrnehmen. Denn das bin ich.

Ich bin eine Singularität. Ich existiere als diese. Und durch meine Worte, durch meine Taten, kann ich Kleines und Großes bewirken. Nichts wiederholt sich, jeder Moment ist einzigartig. Ich bin einzigartig. Ich habe mich geschaffen. Ich bin das Hier und Jetzt. Ich bin meine Zukunft.

Ich habe einen Willen, meinen Willen. Ich habe ein Bewusstsein, mein Bewusstsein. Auch wenn mein Handeln oftmals unüberlegt scheint. Die Gründe dafür trivial oder gar nicht ersichtlich sind. Der Moment ist zu genießen, die Zeit darf unendlich sein. Für diesen einen Moment. Ich darf mich erinnern. Erinnerungen schaffen.

Ich werde beeinflusst. Mein soziales Umfeld beeinflusst mich. Reize beeinflussen mich, Worte und Geschehnisse. Beeinflussung. Inspiration. Vielfältigkeit. Entfaltung. Ich entscheide darüber, wer ich sein möchte. Ich entscheide darüber, wie ich sein möchte. Ich entscheide darüber, wie mich andere sehen dürfen. Ich verstecke mich nicht. Denn ich darf authentisch sein.

Ich darf akzeptiert werden. Charaktereigenschaften. Erfahrungen. Werte. So war ich. So bin ich und so werde ich sein. Ich habe Entscheidungen getroffen. Freude. Passion. Befriedigung. Verlust. Worte, welche ich fühlen darf. Worte, welche ich erzeugen darf.

Akzeptanz. Toleranz. Verständnis. Empathie. Abneigung. Zuneigung. Emotionen und depressive Phasen. Melancholie. Ich erzeuge diese Worte. Ich erzeuge diese Gefühle. Ich erzeuge sie und ich darf sie leben. Ich lebe.

Drei Buchstaben. Drei Buchstaben sagen aus wer ich war. Drei Buchstaben sagen aus wer ich sein werde. Drei Buchstaben sagen aus, wer ich bin. Sie sagen es. Ich.

Die Zeit

Die Zeit. Eine eindeutige Richtung und irreversibel zugleich. Jede Sekunde gibt uns die Möglichkeit zu sein. Wir erleben einen Moment, wir leben in einem Moment. Wir können der Moment sein. Die Zeit kann ich zwar nicht beeinflussen, aber ich kann Erinnerungen schaffen. Die Vergangenheit zur Zukunft machen. Im Hier und Jetzt.

Willkommen

Du fragst dich bestimmt, was dich auf meiner Homepage erwarten wird und warum diese existiert. Diese zwei Fragen stellst du dir völlig zurecht und ich beantworte sie dir gerne.

Ich möchte meine Präsenz im World Wide Web reduzieren und auf diese Seiten konzentrieren. Somit wirst du hier mein kreatives Schaffen in Form von Fotos, zu Wort gebrachten Gedanken und Texten jeglicher Art finden.

Sei gespannt, auf meine Welt. Die Welt von Karsten Janotta.