Spiegelbild

Facetten der Vergangenheit. Relativität. Was ich sehe, ist ein Konstrukt von Zeit und Raum. Eine Reise auf dem Ozean. Auf der Suche nach Antworten, rücke ich aus dem Mittelpunkt. Die Entfremdung meiner selbst. Ich schließe die Augen, der Gedankensturm tobt. Disposition.

Illusion und Wirklichkeit, eine Frage meiner selbst. Eine Frage meines Standpunkts auf diesem schmalen Grat. Kontingenz. Distanzierung und Empathie. Ich muss loslassen, doch ich halte fest. Angst, Verzweiflung und Zwang.

Ich öffne die Augen. Ich atme, ich spüre mich. Ich bin da, genau jetzt. Reflexion. Der Sturm legt sich. Ich konstruiere neu, ich gewinne. Denn ich werde mich selbst besiegen.

Red Hot Chili Peppers – Ein paar Worte

Sie haben es mir angetan! Und zwar so sehr, dass ich nun den dritten Beitrag über die „Red Hot Chili Peppers“ verfassen muss. Kerninhalte des Beitrags sollen das grandiose Album „Stadium Arcadium“ und die Daseinsberechtigung des „Josh Klinghoffer“ sein. Aber der Reihe nach.

Dem Album habe ich seit seiner Erscheinung im Jahr 2006 viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt und es glücklicherweise doch noch für mich entdecken können. Die letzten Wochen höre ich es in der Endlosschleife und, ich hoffe sie verzeihen es mir, meine Nachbarn auch. Das Album haut mich durch seine musikalische Vielfalt immer wieder um! Das liegt unter anderem daran, dass „Dani California“ mir zu Beginn ordentlich einheizt und ich ohne „Snow“ nicht wieder abkühlen würde.

Ich frage mich, wie die Jungs es immer wieder schaffen, solche Meisterwerke zu schreiben. Definitiv hätten auch die Songs „Especially in Michigan“ und „Hump de Bump“ Platz 1 und 2 einnehmen können. Auf der ersten Scheibe „Jupiter“ des Doppelalbums befindet sich noch der gleichnamige Song „Stadium Arcadium“, der bei mir gemischte Gefühle erzeugt. Liebe, Glück, Zufriedenheit, Sehnsucht. Vier Worte mit mächtiger Bedeutung. Durch Musik interpretiert, an den Mann gebracht und, zumindest mich, damit erreicht.

Der Song „Wet Sand“ ist definitiv ein Geheimtipp und zu weit hinten auf dem Album positioniert. Anfänglich ruhig, entwickelt er sich zu einer brachialen Ballade mit einem Gitarrensolo, das mir jedes Mal eine Gänsehaut produziert. Nach „Jupiter“ warten 14 weitere Songs auf „Mars“ darauf, den Hörer glücklich zu machen. Und es soll erneut gelingen. Woran das liegt? Sie sind eins. Eins mit den Instrumenten. Eins mit sich selbst. Eins mit der Band. Das energiegeladene und besonders emotionale Gitarrenspiel des „John Frusciante“ und der funkig gespielte Bass des „Michael Peter Balzary“ ergänzen die vielfältige Stimme von „Anthony Kiedis“ und das Drumplay von „Chad Smith“ perfekt. Dadurch formen die Jungs das, was seines Gleichen sucht. Und ich bin mir sicher, dass es so schnell nicht gefunden werden kann!

Zu Beginn des Beitrags habe ich die Daseinsberechtigung des Josh Klinghoffer angesprochen und möchte klarstellen, dass sie definitiv vorhanden ist! John und Josh, die Vornamen klingen ähnlich. Doch das Gitarrenspiel der Musiker könnte unterschiedlicher gar nicht sein. Josh schafft es, die altbekannten Songs mit seinem Style neu zu interpretieren. An manchen Tagen gefällt es mir, an anderen nicht. Und dann stelle ich mir die Frage, wie all die neuen Songs, gespielt von John, wohl klingen würden. Und ich vermute, dass sie sie mir an manchen Tagen gefallen werden, an anderen nicht.

Für mich steht trotzdem fest, dass die Red Hot Chili Peppers für viele weitere Jahre unerreichbare Götter ihres Genres bleiben und mich als ihren Jünger behalten werden.

A Perfect Circle – Disillusioned

Lange habe ich auf das neue Album von „A Perfect Circle“ gewartet. Und das Warten hat sich gelohnt. Bereits bei der ersten Singleauskopplung „The Doomed“ war mir klar, dass das Album ein hohes musikalisches und lyrisches Niveau haben wird.

Neben „The Dommed“ behandelt auch der Song „Disillusioned“ ein mir sehr wichtiges Thema. Über das Album ist zu sagen, dass die Band erneut ein gewaltiges Meisterwerk der Gesellschaftskritik abgeliefert hat, mit dem ich identifzieren kann und möchte.

Die Neuauflage von „By and Down“ gefällt mir ebenfalls sehr gut, wenn auch die Version „Live at Red Rocks“ für mich unerreicht bleiben wird.

In ein paar Tagen werden ich meine Limited Edition des Albums in den Händen halten und kann den Kauf des Albums uneingeschränkt empfehlen.

Soen – Opal

Die Band „Soen“ wurde im Jahr 2004 gegründet und hat seit dem drei Studioalben veröffentlicht. Vor ungefähr vier Jahren bin ich auf die Band aufmerksam geworden und wurde direkt in ihren Bann gezogen.

Vielleicht liegt es an der Progression, vielleicht auch an den teilweise harten Riffs in ihren Songs. Aber ganz klar liegt es an der eingängigen Stimme von „Joel Ekelöf“ und der krassen Atmosphäre, welche die Band mit ihrer Musik erzeugt. Die Band besteht aus fünf Profis, die zusammen absolut harmonieren und darf in keiner Sammlung fehlen.

Animals‘ Angels

Dieses Jahr habe ich mir ein besonderes Weihnachtsgeschenk gemacht. Als Fördermitglied unterstütze ich ab Anfang 2018 die Fachorganisation „Animals‘ Angels“ bei ihrer Arbeit.

Der „Animals‘ Angels-Film“ zeigt, welches Leid viele Tiere Tag für Tag auf den Straßen Europas über sich ergehen lassen müssen. Um im Anschluss der Reise auf meist qualvolle und unwürdige Weise getötet zu werden.

Den Transport von Tieren gänzlich zu verbieten, ist auch für mich als Vegetarier und Tierfreund ein großer Wunsch.

Bis dieser in Erfüllung geht, kann ein jeder von uns das Leid der Tiere lindern. Ich habe nun damit begonnen.

A Perfect Circle – The Doomed

Das Jahr 2017 hat mir bisher einige musikalische Höhepunkte beschert. Und es ist ein weiterer hinzugekommen. Denn „A Perfect Circle“ haben den Song „The Doomed“ veröffentlicht. Vom ersten Ton an hat dieser mich in seinen Bann gezogen.

Ich empfinde diesen Song als eine klare Ansage. Eine Ansage, die aktueller kaum sein kann und hoffentlich viele Menschen erreichen wird.

Nine Inch Nails – Copy of a

Wie der Zufall es so will, habe ich mir ein Konzert der „Nine Inch Nails“ angesehen. Es ist schwer in Worte zu fassen, was meine Augen gesehen und meine Ohren gehört haben. Eines aber steht defintiv fest: Zu viele Jahre habe ich dieser Band keine Aufmerksamkeit geschenkt und musste dies ändern.

Seit Tagen höre ich nichts anderes mehr. Wer sich ebenfalls mit ihrer Geschichte beschäftigt hat wird wissen, dass es sich um keine gewöhnliche Band handelt. Das Projekt „Nine Inch Nails“ wurde 1988 durch niemand anderen als „Trent Reznor“ geschaffen, just um seine musikalischen Ideen realisieren zu können.

Das verlinkte Video zum Song „Copy of a“ ist der Opening-Track eines bild- und soundgewaltigem „VEVO Presents“-Konzerts aus dem Jahre 2013, welches sich nicht nur einmal sehen lässt.

Auf der Liste meiner Favoriten stehen aktuell die Songs „Copy of a“, „Sunspots“, „Closer“, „Right where it belongs“ und „We’re in this together“, welche aber nicht die einzigen bleiben werden.