Earth Day am 22. April

Am internationalen „Tag der Erde“ möchte auch ich dazu aufrufen über den eigenen Konsum nachzudenken. Ein jeder darf sich die Fragen stellen, ob das neue Smartphone nun wirklich notwendig ist oder der Standby-Modus eine Existenzberechtigung hat. Gerade zum Thema Nachhaltigkeit habe ich schon viele interessante, aber auch frustrierende Diskussionen führen dürfen. Wo und wann fängt die Nachhaltigkeit an? Muss ich wirklich auf meine Bequemlichkeit verzichten und wenn ja, auf wie viel davon? Muss sich die Nachhaltigkeit auf meine Ernährung auswirken? Fragen, die jeder für sich selbst beantworten muss und sollte. Mir ist es wichtig, dass darüber nachgedacht wird. Denn ein jeder von uns trägt dazu bei, dass unsere Nachfahren (auch in der Tierwelt) diesen wunderbaren Planeten auch noch erleben dürfen.

Durch meine Lebensweise und vegetarische Ernährung konnte ich meinen ökologischen Fußabdruck in den letzten Jahren erheblich verkleinern und musste auf meine Bequemlichkeit nur wenig verzichten. Doch da geht noch mehr! Ich besitze kein Auto und versuche künftig sogar auf die öffentlichen Verkehrsmittel zu verzichten und mein Rad intensiver zu nutzen. Insoweit verzichten, dass ich mit gutem Gewissen auf das Auto eines Freundes oder den Zug zurückgreifen darf, wenn ich wirklich nicht darauf verzichten kann.

Ich werde weiterhin nur die Waren kaufen und nutzen, welche ich tatsächlich benötige. Meinen Müll werde ich auch weiterhin trennen und zum Einkaufen keine Plastiktüten mehr nutzen. Mein Modem und mein Router sind nur dann eingeschaltet, wenn ich wirklich zuhause bin und das Internet benötige. Allein an diesen Beispielen ist zu erkennen, dass ich auf meine Bequemlichkeit nicht verzichten muss und damit schon sehr viel erreichen kann.

Zum Schluss würde ich gerne auf den Kurzfilm „MAN“ von Steve Cutts verweisen. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Bewegte Bilder sagen noch mehr. Vor allem diese.