Metallica – Halo on Fire

It’s not sad… it’s true! „Metallica“ sind zurück. Und das mit ordentlich Druck! Mit „Hardwired… to Self-Destruct“ liefern die Metallicats endlich wieder ein ordentliches Album ab.

Die beiden Vorgängeralben „Death Magnetic“ und St. Anger“ waren für mich eine herbe Enttäuschung. Musikalisch und sound-technisch konnte mich kein Song wirklich überzeugen. Das neue Album in der Limited Edition war definitiv kein Fehlkauf und macht alles wieder gut!

Besonders die Songs „Halo on Fire“, „Lords of Summer“, „Now that we’re Dead“ und „Moth into Flame“ sind absolut empfehlenswert und knallen ordentlich rein!

Danke Metallica, dass ich mich wieder wie mit 15 fühlen darf. Danke, dass ihr zurück zu euren Wurzeln gekehrt seid und euer Handwerk nicht verlernt habt!

WildRider

Der Song „WildRider“ bringt es knallhart auf den Punkt. „Five guys, five friends, until the days are gone“ – das sind die Musiker Thomas Franke, Marcel Sonnenberg, Marco Ripper, Robert Kolle und Kevin Kurth.

Seit 2014 rocken sie unter dem Namen „WildRider“ die Bühnen des schönen Rheinlands und lassen diese brennen! Was 2013 mit einer Schnappsidee begann, entwickelte sich binnen kürzester Zeit zu einem grandiosen Quintett des Hard Rocks. Nicht ohne Grund schimpft sich die Truppe „Germanys hottest Hard Rock Band on Earth“, denn ihre Shows heizen dem Publikum mächtig ein.

Doch was macht WildRider so besonders? Neben der grandiosen Bühnenpräsenz ist es die Liebe zur Musik und die Professionalität der fünf Metalheads. Musikalisch hat sich die Band vom Hard Rock der 80er inspirieren lassen und lässt dieses Jahrzehnt nach über 30 Jahren wieder auferleben.

Mein persönlicher Favorit ist der Song „WildRider“ von der gleichnamigen EP, welche bei „BandCamp“ kostenlos gehört und heruntergeladen werden kann.

Ich freue mich auf die kommenden Shows und Shootings mit euch. Stay wild!

Meshuggah – Born in Dissonance

Der Oktober wird ein Monat der Freude werden! Neben den „Böhsen Onkelz“ veröffentlichen ebenso „Meshuggah“ mit „The Violent Sleep of Reason“ ein neues Album.

Die Singleauskopplung „Born in Dissonance“ verspricht jetzt schon viel. Ich bin gespannt, was die verrückten Schweden liefern werden! Doch wer Meshuggah kennt und liebt, weiß, dass es ein Brett der Extraklasse werden wird!

Die Antwoord – I fink u freeky

Wenn mich jemand nach sehr spezieller Musik fragen würde, könnte ich ihm jetzt „Die Antwoord“ auf seine Frage geben. Die südafrikanische Rap-Rave-Band aus Kapstadt ist wirklich einmalig! Schon vor Jahren habe ich den Song „Enter the Ninja“ gehört, konnte damals aber nicht wirklich etwas damit anfangen.

Doch wie der Zufall es so will, bin ich vor ein paar Wochen auf die Singleauskopplung „Banana Brain“ des aktuellen Albums „Mount Ninji and Da Nice Time Kid“ gestoßen. Der Song hat mich direkt umgehauen und dazu gebracht, die Band näher kennenzulernen. Und ich bereue es nicht! Man mag mich für verrückt halten, aber die Werke von „Ninja“, „Yolandi Visser“ und DJ Hi-Tek sind wahre Kunstwerke. Die Kombination aus „Zef“ Rap, Ravebeats und markanten Stimmen haben es in sich!

Die Musikvideos runden die Existenzberechtigung der Band dann endgültig ab. Ein Mix aus Sex, Freakshow, Ekel und Gewalt ist eigentlich schwer als Kunst zu bezeichnen. Doch genau das ist dieser Mix. Kunst am Rande des guten Geschmacks, provokant und keinesfalls Mainstream. Und genau deswegen mein Ding!

Beginner – Ahnma feat. Gzuz & Gentleman

Die „Beginner“ sind zurück! Und das mit einer Ansage, welche man nicht hätte erahnen können. Die drei Jungs aus Hamburg zeigen erneut, dass sie zusammen immer noch derben Hip Hop mit fetten Basslines liefern können und dieser aus dem Norden Deutschlands zu kommen hat.

Die erste Single „Ahnma“ ist ein absolut eingägiger Track mit genialen Wortspielereien und einer klaren Ansage! Ich freue mich riesig auf das neue Album „Advanced Chemistry“ und hoffe sehr, dass eben dieses mit den alten Alben mithalten kann.

Red Hot Chili Peppers – Dark Necessities

Den „Red Hot Chili Peppers“ ist es erneut gelungen ein wahres Meisterwerk von Album zu veröffentlichen. Der Titel „The Getaway“ verspricht viel und hält dieses Versprechen auch ein.

Durch alle Songs hinweg spüre ich die Liebe zur Musik und stelle fest, dass die vier Jungs ihrem Stil weiterhin treu geblieben sind. Neben „Dark Necessities“ ist der Song „Go Robot“ eine absolute Empfehlung.

Allein die groovige Bassline am Songbeginn lässt mich nicht mehr stillsitzen. Ich bin begeistert und kann das Album bedingungslos empfehlen!

In Extremo – Störtebeker

Die gloreichen Sieben haben es mal wieder geschafft! Mit „Quid pro Quo“ haben „In Extremo“ ein weiteres Meisterwerk veröffentlicht. Anfangs war ich noch sehr skeptisch, da beim ersten Hören der Funke nicht direkt übergesprungen ist. Doch ich habe dem Album mehr Aufmerksamkeit geschenkt und es überzeugt mich mit jedem Hören immer mehr.

Die Songs „Pikse Palve“ und „Lieb Vaterland, magst ruhig sein“ sind meine bisherigen Favoriten und stechen besonders hervor. Das neue Album könnte definitv auch ein Einstieg in die Welt von „In Extremo“ sein.

Denn auch nach 20 Jahren sind die Sieben Spielmänner ihrem Stil treu geblieben und schaffen es weiterhin mit ihrem unvergleichbaren Klang Gänsehaut zu produzieren.

In Extremo – Siehst du das Licht

Ich kann mich noch genau an die Tage erinnern, als mich die Kombination aus Rockmusik und Dudelsäcken überhaupt gar nicht interessiert hat und der Song „Küss mich“ mir immer ein Graus war. Heute bin ich dankbar dafür, dass dem nicht mehr so ist.

Die Band „In Extremo“ zählt mittlerweile zu meinen absoluten Lieblingsbands. Im September 2015 feierten die Jungs auf der Loreley ihr 20-jähriges Bestehen und ich durfte dabei sein. An zwei Abenden in Folge hatte ich eine nicht mehr enden wollende Gänsehaut. Live überzeugt mich die Band mit ihrer Musik und Bühnenshow gänzlich. Sie nimmt mich mit in eine andere Welt. Es gibt kaum Worte, welche die Band und ihre Magie auch nur ansatzweise beschreiben können.

Zudem fällt es mir sehr schwer einen Lieblingssong zu nennen. Die Songs „Siehst du das Licht“, „Ave Maria“, sowie „Liam“ sind für mich absolute Gänsehautproduzenten und stehen neben „Vollmond“, „Spielmannsfluch“ und „Küss mich“ ganz weit vorne auf meiner persönlichen Bestenliste.

Die Konzertabende auf der Loreley werden nicht meine letzten Konzerte der Band gewesen sein. Ich hoffe auf weitere 20 Jahre voller Liebe zur Musik, Emotionen und Gänsehaut.

Adele – Hello (Metal Cover by Leo Moracchioli)

Seit Anbeginn der Musikgeschichte werden von bekannten Songs gute und auch weniger gute Coverversionen veröffentlicht. Doch in den letzten Jahren muss ich immer häufiger feststellen, dass besonders in den Genres Pop und House die Coverversionen das Original auf schlimmste Weise verschandeln. Grandiose Texte, Riffs oder gar der gesamte Song werden mit popigen Beats unterlegt und auf die Länge einer Radioversion gekürzt. Für mich ein Verbrechen an der Musik!

Anders hingegen sieht es bei den Coverversionen des Norwegers „Leo Moracchioli“ aus. Fast jedes seiner Projekte übertrifft für mich das Original um Längen. Gut, vielleicht liegt es auch daran, dass er auf Basis der eher eintönigen Originale treibende Metalsongs produziert. Neben den Coverversionen von „Try“ und „Hello“ zählt auch „Livin‘ la Vida loca“ zu meinen Favoriten.

Diese und viele Weitere können über die Plattform „loudr.fm“ käuflich erworben werden und gibt es zudem auch auf „YouTube“ in seinem Channel zu sehen. Ich bin gespannt welche Cover er in Zukunft noch veröffentlichen wird und hoffe ebenso auf Konzerte in Deutschland.

Xavier Rudd – Spirit Bird

Es gibt diese Lieder, welche mich vom ersten Moment an fesseln und mir helfen meinen Emotionen freien Lauf lassen zu können. Diese Lieder, bei denen ich beim Hören meine Tränen nicht zurückhalten kann und brauche.

Diese Lieder, deren unbeschreibliche Stärke und Emotionalität ich mit Worten nicht beschreiben kann. Das Lied „Spirit Bird“ von „Xavier Rudd“ ist ein genau solches.

Ich bin mir sicher, dass es für mich sehr lange mein absolutes Lieblingslied bleiben wird.

Muse – Hysteria

Die Band „Muse“ habe ich erst vor kurzer Zeit für mich entdeckt. Die Songs „Uprising“ und „Undisclosed Desires“ waren mir bereits bekannt, konnten mich jedoch nicht davon überzeugen der Band weiter zu folgen.

Doch wie der Zufall es so will, bekam ich das Album „Absolution“ zu Gehör und habe mich doch überzeugen lassen. Der Song „Hysteria“ ist mein Favorit auf dem Album und hat es mir besonders angetan.

Slipknot – Psychosocial

Die Band „Slipknot“ begleitet mein musikalisches Leben schon seit Jahren. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich beim ersten Hören der Songs reagiert habe und meine Mutter meinte, dass ich doch den Krach ausmachen soll. Ich wusste nicht wie es mir geschieht als „Wait and Bleed“ und „Surfacing“ aus meinen Lautsprechern schallten.

Während den ersten Durchläufen ist es mir schwer gefallen mit der Musik warm zu werden und es hat eine Weile gedauert bis der Funke übergesprungen ist. Doch seitdem habe ich keine andere Band entdecken können, welche den Drive, die Härte und zugleich die Perfektion von „Slipknot“ übertreffen könnte.

Mit „Psychosocial“ zeigt mir die Band ihr wahres Können und ihre musikalische Vielfalt. Über Geschmack lässt sich streiten und die Musik ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Ich für meinen Teil werde der Musik treu bleiben, wenn auch das aktuelle Album mich nicht ganz überzeugen konnte.

Lamb of God – Redneck

Die Band „Lamb of God“ zählt zu meinen Lieblingsbands. Neben der musikalischen Perfektion zeichnet sich die Band durch den markanten Gesang von „Randy Blythe“ aus. 2013 durfte ich die Band live erleben und bin vollkommen überzeugt davon, dass „Lamb of God“ die Messlatte im Genre Metal höher gelegt haben.

Durchweg gefallen mir die Alben alle gut und gehören schon lange zu meiner Sammlung. Das neue Album „Sturm und Drang“ ist besonders empfehlenswert und steht neben dem Album „Sacrament“ ganz weit oben in meiner Favoritenliste.

Stone Sour – Through Glass

Der Song „Through Glass“ von „Stone Sour“ hat für mich eine ganz besondere Bedeutung und wird diese auch niemals verlieren. Ich bin dankbar dafür, dass mir ein guter Freund die Band vor einigen Jahren gezeigt hat. Zu dem Zeitpunkt kannte ich den Sänger „Corey Taylor“ nur im Zusammenhang mit der Band „Slipknot“ und war sehr überrascht, dass der gute Mann auch eine andere Seite hat.

Die Musik von „Stone Sour“ ist hart, lässt mich nicht ruhig sitzen und kann zudem auch sehr emotional sein. Das Album „Come what(ever) may“ ist durchweg gelungen und gefällt mir am besten. Die Songs „Through Glass“, „Bother“ und „Say you’ll haunt me“ zählen zu meinen Favoriten.

Meshuggah – Demiurge

Die schwedische Band „Meshuggah“ ist wahrlich keine Popband und wird es auch niemals sein. Das Genre ihrer Musik ist nur schwer beziehungsweise gar nicht definierbar. Für mich stellt die Band mit ihrer Musik ein eigenes Genre da, welches bisher unerreicht ist.

Das erste Live-Konzert 2014 in Dortmund wird nicht mein letztes gewesen sein. Die Band hat ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert und mich auch live voll und ganz überzeugt. Gefesselt von der perfekt auf die Musik abgestimmten Lightshow musste ich mich stellenweise fragen, ob das wirklich live sein kann. Und ja, das kann es. Denn die Bandmitglieder sind absolute Profis und Perfektionisten.

Die Songs „Bleed“, „The Demon’s Name is Surveillance“, „Swarm“ und „Rational Gaze“ sind meine Favoriten und absolut zu empfehlen. Die Musik von „Meshuggah“ muss man laut hören und sich voll und ganz auf die einzelnen Instrumente und den Gesang einlassen.

Man mag mich für verrückt halten, aber sogar ein Song wie „Bleed“ kann dann ziemlich entspannend sein.

A Perfect Circle – Imagine

Die Band „A Perfect Circle“ zählt seit langer Zeit zu meinen absoluten Lieblingsbands. Die instrumentale Perfektion und die lyrischen Meisterleistungen machen die Band in ihrem Genre unerreichbar gut. Mich wundert es nicht. Schließlich ist der kreative Kopf der Band kein anderes Genie als „Maynard James Keenan“ persönlich.

Das Album „Thirteenth Step“ ist besonders zu empfehlen und kann nur durch das Live Box Set „A Perfect Circle Live: Featuring Stone and Echo“ getoppt werden. Dieses Box Set darf ich mittlerweile mein Eigen nennen und wünsche mir sehr, dass ich in meinem Leben die Chance bekommen werde die Band live sehen zu dürfen. Denn schon das Live-Konzert in den eigenen vier Wänden auf DVD zu betrachten ist ein absoluter Genuss.

Die Songs „The Outsider“, „Weak and Powerless“, „Orestes“ und „Passive“ zählen zu meinen Favoriten. Was nicht unerwähnt bleiben darf ist, dass „Maynard James Keenan“ neben seiner Rolle als Sänger bei „A Perfect Circle“ auch für den Gesang bei den Bands „Tool“ und „Puscifer“ bekannt ist. Beide Bands möchte ich an dieser Stelle wärmstens empfehlen.

Ben Harper & The Innocent Criminals – Steal my Kisses

Die Musik von „Ben Harper“ steckt voller Liebe, Emotionen und Lebensfreude und ist zeitlos. Durch den Song „In your Eyes“ habe ich seine Musik vor ein paar Jahren kennengelernt und habe mittlerweile diverse Alben auf CD in meiner Sammlung.

Die Songs „Waiting for you“, „With my own two Hands“, „Amen Omen“ und „Steal my Kisses“ zählen zu meinen Favoriten und berühren mich sehr.

Fink – Hard Believer

Ich hätte ja nicht gedacht, dass die Serie „The Walking Dead“ mir einen Künstler wie „Fink“ präsentieren kann. Inmitten einer Folge untermalte der Song „Warm Shadow“ die sehr emotionale Szene und fesselte mich direkt. Kurz darauf kaufte ich mir das Album „Perfect Darkness“ und habe es nicht bereut.

Die Musik von „Fink“ ist emotional, warm und nah. Sie nimmt mich mit auf eine Reise der Entspannung und löst Emotionen in mir aus. Das erste Konzert von „Fink“ wird nicht das letzte gewesen sein. Für zwei Stunden durfte ich den Kopf ausschalten, meinen Emotionen freien Lauf lassen und einfach sein.

Die Songs „Perfect Darkness“, „Warm Shadow“ und „Fear is like Fire“ höre ich am liebsten und kann diese nur wärmstens empfehlen.

Gojira – Liquid Fire

Die in der französischen Stadt Bayonne gegründete Band „Gojira“ gefällt mir wirklich sehr. Inhaltlich geht es in ihren Songs hauptsächlich um die Erde sowie die Umwelt. Diese Themen werden mit musikalischer Härte und technischer Perfektion verpackt an den Hörer gebracht.

Songs wie „Liquid Fire“, „Mouth of Kala“ und „Toxic Garbage Island“ überzeugen mich gänzlich und regen zum Nachdenken an.

Guano Apes – Open your Eyes

Ich war mehr als traurig, als die „Guano Apes“ im Jahr 2004 ihre Trennung bekannt gaben. Die Musik der Jungs rund um „Sandra Nasić“ verfolge ich seit der ersten Stunde und höre sie auch heute noch sehr gerne.

Als 2009 das Comeback der Band verkündet wurde, bin ich aus allen Wolken gefallen. Ich habe mich wirklich auf neue Songs im Stil von „Open your Eyes“, „Pretty in Scarlet“ und „You can’t stop me“ gefreut. Doch leider muss ich sagen, dass mir der musikalische Wandel der Band nicht wirklich zusagen möchte.

Nichts desto trotz bleiben die „Guano Apes“ für mich die Helden meiner Jugend und werden es mit ihren früheren Alben auch immer bleiben.