Rammstein

Eine schmale Brücke. Ein Ufer aus Vernunft und Trieb. Du riechst so gut, ich finde dich. Dein weißes Fleisch erregt mich so. Bück dich, befehl ich dir. Ich liebe dich. Ich liebe dich nicht. Tut mir nicht leid. Heirate mich.

Der Abend wirft ein Tuch aufs Land. Es wird Nacht. Ein Sturm kommt auf. Dass ich froh bin, darf nicht sein. Wer mich liebt, geht dabei ein. Ich habe Angst, ich bin allein. Herzeleid. Die Melodie fährt leise ins Gebein.

Auf Glück und Freude folgen Qualen. Mein Herz in Flammen, mein Herz brennt. Getadelt wird, wer Schmerzen kennt. Vom Feuer das die Haut verbrennt. Das Bett in Flammen. Asche zu Asche, Staub zu Staub.

Die Zeit steht still und mir ist kalt. Alle Uhren bleiben stehen. Erst wenn die Wolken schlafen gehen, kann man mich am Himmel sehen. Der kalte Mond in voller Pracht. So allein, will ich nicht sein. Oh gib mir Kraft.

Wo bist du, ich suche dich. Zeig dich, versteck dich nicht. Ich warte hier im Daunenbett, ich bin die Stimme aus dem Kissen. Ich komme zu dir in der Nacht, ich hab dir etwas mitgebracht. Eine Melodie im Wind.

In Flames – I am above

Sie haben es mal wieder geschafft! Die schwedische Band „In Flames“ hat mit „I, the Mask“ erneut ein grandioses Album produziert, welches bereits beim ersten Durchhören einen soliden Eindruck hinterlässt.

Seit 29 Jahren stehen die schwedischen Musiker nun schon in Flammen und lassen das Feuer weiter brennen. Der direkte Vorgänger „Battles“ konnte ich mich nicht so recht überzeugen. Zu viel wurde probiert, zu viel klang anders. In Flames klangen plötzlich ersetzbar, kommerziell.

Umso mehr freue ich mich, dass die Songs des neuen Albums durchweg das sind, was In Flames schon seit vielen Jahren aus- und so gut machen. Eingängiger, schwedischer „Melodic Death Metal“ made in Göteborg.

Denke ich an das Live Album „Sounds from the Heart of Gothenburg“ und die grandiose Konzert-Performance der Band, hätten neue Songs wie „I am above“ oder „I, the Mask“ auf der Setlist nicht fehlen dürfen.

Ich bin gespannt, was die kommenden Jahre an Releases noch bringen werden. Eins steht allerdings schon fest. Die Flammen brennen wieder.

Insomnium – While we sleep

Es ist kein Geheimnis, dass die skandinavischen Länder Schweden und Dänemark für besonders guten „Melodic Death Metal“ stehen. Aber auch Finnland zählt im weiteren Sinne zu Skandinavien. Und wenn ich mir die Songs von „Insomnium“ anhöre, stimme ich dem, ungeachtet der Geographie, uneingeschränkt zu.

Durch Zufall auf den Song „While we sleep“ vom Album „Shadows of the dying Sun“ gestoßen, läuft dieser in der gefühlten Endlosschleife. Schon beim ersten Anhören hat sich der Song vor ein paar Tagen in meinem Hirn festgesetzt. Und zwar so richtig. Verständlicherweise, denn hier passt einfach alles. Die Instrumente gehen gemeinsam mit den Stimmen eine perfekte Symbiose ein und schaffen eine absolut energiegeladene Atmosphäre aus Melancholie, Verlangen und Sehnsucht. Klar, dass ich mir die CD direkt gekauft habe, um meine Sammlung zu erweitern.

Auch die Alben „Across the Dark“, „One for Sorrow“ sowie „Above the weeping World“ sind sehr zu empfehlen und ebenfalls ganz schnell in meinen Besitz gewandert. Schon jetzt zählen die Songs „Through the Shadows“, „One for Sorrow“ und „Last Statement“ neben „While we sleep“ zu meinen Favoriten der 1997 gegründeten, vierköpfigen Band.

Ein wahrgewordener Traum vom perfekten Melodic Death Metal.

Infinite Uncertainty

I’m walking in circles. And despite my open eyes I am blind. I can’t find the beginning, also not the end. For a long time I’ve been going this way of my life with my demon friends. I wonder where I want to go. Often I stumble, often I fall. Does it still make sense if it is not my way at all?

My demons are my constant companions. Over the years it became more and more. They became stronger and stronger. They’ve often gained the upper hand, which I can’t longer ignore. Again I look at the scars on my skin. It is fragile and thin. But these scars belong to me. They shape me.

I tried to defeat them with my eyes wide open. But I was blind. I underestimated their power, not listening to their nasty screams at any hour. I went to bed with them, but they were also there in my dreams. No restful nights, only strenuous fights. And even more screams.

Many years have gone by now. Too many ups and too many downs. Have I really done so much wrong? Is there nothing that I have won? I have probably learned nothing from my mistakes. And that could be my biggest ache. Despite my open eyes I am still blind.

I’ve spoken so many words, but have often said nothing with them. I did not understand my words myself, day after day again. I’ve often listened to what others have told me. But I’ve listened far too little to myself in my shell. And now I am speechless and deaf in my self-made hell.

I must escape from her. I can no longer be the demon in the depths of my despair. And with my eyes open I have to pay attention to myself. To stop stumbling and falling. To finally speak. Not to lose what is most important to me. To finally listen. To finally see.

Motorowl – Atlas

Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu und Weihnachten steht vor der Tür. Ich hätte nicht gedacht, dass man mir bereits vor dem „heiligen Abend“ ein Geschenk machen würde. Doch es kam anders.

Als Vorband von „Long Distance Calling“ stand die noch recht junge Truppe „Motorowl“ auf der Running Order. Ohne jegliche Erwartung vor der Bühne stehend, kamen fünf junge Herren mit sehr interessantem Auftreten vom Intro begleitet herauf. Neben zwei elektrischen Gitarren sah ich einen Bass, ein Schlagzeug und einen Syntheziser. Und ich fragte mich, was mich wohl erwarten wird.

Nach dem Auftritt wusste ich es dann: Eine grandiose Band, die mich nach nur einem Konzert in ihren Bann ziehen konnte!

Motorowl ordnen sich dem Subgenre „Psychedelic Doom Rock“ zu. Und dieses vertreten sie mit ihrer Virtuosität sowie äußerst treibenden und „stoned-progessiven“ Songs außerordentlich gut.

Die beiden Alben „Om Generator“ und „Atlas“ sind empfehlenswerte Scheiben, welche ich mir nach anfänglicher Skepsis nun doch zulegen werde. Besonders die Songs „Atlas“ und „To Take“, sowie der Split-Track „The highest City“ wollen mir seit dem ersten Hören nicht mehr aus dem Kopf gehen. Und bringen frischen Wind in meinen Gehörgang.

Meinen anfänglichen Vergleich zur Kombination aus „Deep Purple“ und „Queens of the Stone Age“ oder „Orchid“ und „Kyuss“ möchte ich doch nicht mehr ziehen. Denn dafür ist der Sound von Motorowl zu eigen.

Eigen, überzeugend und fesselnd genug, um in diesem Jahr mein erstes Weihnachtsgeschenk zu sein.

KOJ – Black Night

Ein ganz normaler Tag im Büro. E-Mails, Telefonate, ein kurzes Gespräch mit dem Kollegen. Und es ist passiert. Ich bin verliebt. Nicht in meinen Kollegen. Ich bin verliebt in den Sound der Band „KOJ“ aus Münster. Vom ersten Ton an.

KOJ sind Alina, Nils und Simon. Und mit ihrem Song „Black Night“ haben sie mich in ihren „Deep Dark Indie“-Bann gezogen. Feierabend, stockender Verkehr, Heimfahrt. Inmitten der Black Night.

Ich bin zuhause. Den Verstärker an, den Lautstärkeregler auf  Anschlag. Und ich verliebe mich ein weiteres Mal. In den Song „Mood“ vom Album „Waters“ des Trios.

Endlosschleife, ein befreiendes Gefühl. Emotionen pur. Schwermutig, treibend, progessiv. Und absolut empfehlenswert.

Long Distance Calling – Out there

Als ein großer Fan der Vokalmusik war mir bis 2007 nicht bewusst, dass Rockmusik auch ohne Gesang auskommen kann. Die Münsteraner Band „Long Distance Calling“ ist für mich das Aushängeschild der deutschen Instrumentalmusik und wird es dank des neuen Albums „Boundless“ auch weiterhin bleiben.

Jedes der sechs Studioalben ist ein Meisterwerk und darf in keiner guten Musiksammlung fehlen. Besonders Songs wie „Out there“, „Black Paper Planes“ oder „I know You, Stanley Milgram“ nehmen mich jedes Mal mit auf eine wundervolle Reise. Ich schließe die Augen und meine Gedanken malen Bilder.

Auch das stark kritisierte, eher „vokalmusikalische“ Album „The Flood Inside“ gefällt mir dank Songs wie „Tell the End“ und „Inside the Flood“ sehr.

Wer musikalisch nach etwas Abwechslung sucht und Wert auf äußerst anspruchsvolle Musik legt, darf Long Distance Calling nicht länger missen.

Nine Inch Nails – Less than

Manchmal fehlen mir einfach die Worte, um zu beschreiben, was ein Song bei mir auslöst. Der Song „Less than“ von den „Nine Inch Nails“ ist einer dieser Kandidaten, der mich sprachlos macht.

Von der ersten bis zur letzten Sekunde reißt er mich voll in seinen Bann. Das Mastermind „Trent Reznor“ hat wieder zugeschlagen! Der Song ist auf der im Jahr 2017 veröffentlichten EP „Add Violence“ zu finden und erinnert mich stark an ältere Produktionen aus dem Hause Reznor.

Die Boxen auf laut, den Kopf auf aus! Single Repeat.

Red Hot Chili Peppers – Ein paar Worte

Sie haben es mir angetan! Und zwar so sehr, dass ich nun den dritten Beitrag über die „Red Hot Chili Peppers“ verfassen muss. Kerninhalte des Beitrags sollen das grandiose Album „Stadium Arcadium“ und die Daseinsberechtigung des „Josh Klinghoffer“ sein. Aber der Reihe nach.

Dem Album habe ich seit seiner Erscheinung im Jahr 2006 viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt und es glücklicherweise doch noch für mich entdecken können. Die letzten Wochen höre ich es in der Endlosschleife und, ich hoffe sie verzeihen es mir, meine Nachbarn auch. Das Album haut mich durch seine musikalische Vielfalt immer wieder um! Das liegt unter anderem daran, dass „Dani California“ mir zu Beginn ordentlich einheizt und ich ohne „Snow“ nicht wieder abkühlen würde.

Ich frage mich, wie die Jungs es immer wieder schaffen, solche Meisterwerke zu schreiben. Definitiv hätten auch die Songs „Especially in Michigan“ und „Hump de Bump“ Platz 1 und 2 einnehmen können. Auf der ersten Scheibe „Jupiter“ des Doppelalbums befindet sich noch der gleichnamige Song „Stadium Arcadium“, der bei mir gemischte Gefühle erzeugt. Liebe, Glück, Zufriedenheit, Sehnsucht. Vier Worte mit mächtiger Bedeutung. Durch Musik interpretiert, an den Mann gebracht und, zumindest mich, damit erreicht.

Der Song „Wet Sand“ ist definitiv ein Geheimtipp und zu weit hinten auf dem Album positioniert. Anfänglich ruhig, entwickelt er sich zu einer brachialen Ballade mit einem Gitarrensolo, das mir jedes Mal eine Gänsehaut produziert. Nach „Jupiter“ warten 14 weitere Songs auf „Mars“ darauf, den Hörer glücklich zu machen. Und es soll erneut gelingen. Woran das liegt? Sie sind eins. Eins mit den Instrumenten. Eins mit sich selbst. Eins mit der Band. Das energiegeladene und besonders emotionale Gitarrenspiel des „John Frusciante“ und der funkig gespielte Bass des „Michael Peter Balzary“ ergänzen die vielfältige Stimme von „Anthony Kiedis“ und das Drumplay von „Chad Smith“ perfekt. Dadurch formen die Jungs das, was seines Gleichen sucht. Und ich bin mir sicher, dass es so schnell nicht gefunden werden kann!

Zu Beginn des Beitrags habe ich die Daseinsberechtigung des Josh Klinghoffer angesprochen und möchte klarstellen, dass sie definitiv vorhanden ist! John und Josh, die Vornamen klingen ähnlich. Doch das Gitarrenspiel der Musiker könnte unterschiedlicher gar nicht sein. Josh schafft es, die altbekannten Songs mit seinem Style neu zu interpretieren. An manchen Tagen gefällt es mir, an anderen nicht. Und dann stelle ich mir die Frage, wie all die neuen Songs, gespielt von John, wohl klingen würden. Und ich vermute, dass sie sie mir an manchen Tagen gefallen werden, an anderen nicht.

Für mich steht trotzdem fest, dass die Red Hot Chili Peppers für viele weitere Jahre unerreichbare Götter ihres Genres bleiben und mich als ihren Jünger behalten werden.

A Perfect Circle – Disillusioned

Lange habe ich auf das neue Album von „A Perfect Circle“ gewartet. Und das Warten hat sich gelohnt. Bereits bei der ersten Singleauskopplung „The Doomed“ war mir klar, dass das Album ein hohes musikalisches und lyrisches Niveau haben wird.

Neben „The Dommed“ behandelt auch der Song „Disillusioned“ ein mir sehr wichtiges Thema. Über das Album ist zu sagen, dass die Band erneut ein gewaltiges Meisterwerk der Gesellschaftskritik abgeliefert hat, mit dem ich identifzieren kann und möchte.

Die Neuauflage von „By and Down“ gefällt mir ebenfalls sehr gut, wenn auch die Version „Live at Red Rocks“ für mich unerreicht bleiben wird.

In ein paar Tagen werden ich meine Limited Edition des Albums in den Händen halten und kann den Kauf des Albums uneingeschränkt empfehlen.

Soen – Opal

Die Band „Soen“ wurde im Jahr 2004 gegründet und hat seit dem drei Studioalben veröffentlicht. Vor ungefähr vier Jahren bin ich auf die Band aufmerksam geworden und wurde direkt in ihren Bann gezogen.

Vielleicht liegt es an der Progression, vielleicht auch an den teilweise harten Riffs in ihren Songs. Aber ganz klar liegt es an der eingängigen Stimme von „Joel Ekelöf“ und der krassen Atmosphäre, welche die Band mit ihrer Musik erzeugt. Die Band besteht aus fünf Profis, die zusammen absolut harmonieren und darf in keiner Sammlung fehlen.

A Perfect Circle – The Doomed

Das Jahr 2017 hat mir bisher einige musikalische Höhepunkte beschert. Und es ist ein weiterer hinzugekommen. Denn „A Perfect Circle“ haben den Song „The Doomed“ veröffentlicht. Vom ersten Ton an hat dieser mich in seinen Bann gezogen.

Ich empfinde diesen Song als eine klare Ansage. Eine Ansage, die aktueller kaum sein kann und hoffentlich viele Menschen erreichen wird.

Nine Inch Nails – Copy of a

Wie der Zufall es so will, habe ich mir ein Konzert der „Nine Inch Nails“ angesehen. Es ist schwer in Worte zu fassen, was meine Augen gesehen und meine Ohren gehört haben. Eines aber steht defintiv fest: Zu viele Jahre habe ich dieser Band keine Aufmerksamkeit geschenkt und musste dies ändern.

Seit Tagen höre ich nichts anderes mehr. Wer sich ebenfalls mit ihrer Geschichte beschäftigt hat wird wissen, dass es sich um keine gewöhnliche Band handelt. Das Projekt „Nine Inch Nails“ wurde 1988 durch niemand anderen als „Trent Reznor“ geschaffen, just um seine musikalischen Ideen realisieren zu können.

Das verlinkte Video zum Song „Copy of a“ ist der Opening-Track eines bild- und soundgewaltigem „VEVO Presents“-Konzerts aus dem Jahre 2013, welches sich nicht nur einmal sehen lässt.

Auf der Liste meiner Favoriten stehen aktuell die Songs „Copy of a“, „Sunspots“, „Closer“, „Right where it belongs“ und „We’re in this together“, welche aber nicht die einzigen bleiben werden.

Be’lakor – Abeyance

Bereits vor zwei Jahren bin ich durch „Spotify“ auf die Band „Be’lakor“ aufmerksam geworden. Obwohl das dritte Studioalbum „Of Breath and Bone“ vorrübergehend in Vergessenheit geraten war, tauchte es nun wieder in meiner Historie auf. Zu meiner Freude!

Denn mit seinen acht brachialen Songs liefert es „Melodic Death Metal“ wie er zu klingen hat! Komplexe Songaufbauten, melancholische Melodien gepaart mit harten Riffs und feine „Growls“ werden von der australischen Band perfekt kombiniert.

Auch die anderen drei Studioalben sind sehr zu empfehlen, das Reinhören lohnt sich!

Seether – Let You down

Erneut liefern „Seether“ ein Brett von Album ab! Die Singleauskopplung „Let You down“ hat mich gespannt auf das Album „Poison the Parish“ warten lassen. Und das Warten hat sich absolut gelohnt!

Schon seit der Gründung im Jahre 1999 sind die Jungs ihrem Stil treu geblieben. Songs wie „Remedy“, „Fake it“ und „Burrito“ gehören schon lange zu meinen Favoriten und lassen mich nicht ruhig sitzen.

Wer wissen möchte, wie „Alternative Metal“ klingen muss, der sollte „Seether“ hören!

Ghost Brigade – Anchored

Es ist bewiesen, dass es auch zur Psychohygiene gehört, bewusst traurig oder gar melancholisch sein zu dürfen. Das kann ich bestätigen! Diesen Gemütszustand zu erreichen, gelingt mir am besten mit Musik. Die Band „Ghost Brigade“ zählt seit ein paar Monaten zu meinen Favoriten, was die Beschleunigung dieses Vorgangs anbelangt.

Nachdem ich mittlerweile jedes Album gehört und lieben gelernt habe, möchte ich die Werke der Band nicht mehr missen. Neben harten Gitarrenriffs, aggressiven Vocalparts und schweren Worten, sind die traurig-schönen Melodien mehr als erwähnenswert! Neben „Anchored“ und „Grain“ zählt „Into the Black Light“ zu meinen absoluten Lieblingssongs.

Wer die Melancholie sucht, wird diese bei „Ghost Brigade“ finden. Ich hoffe die Band eines Tages noch live erleben zu dürfen.

We Blame The Empire – Broken Home

Der Song „Broken Home“ der Metalcore-Band „We Blame The Empire“ ist die Entdeckung zu Beginn des Jahres! Die vier Jungs aus Oberösterreich punkten bei mir nicht nur durch ihre musikalische Leistung, sondern auch durch das zum handeln anregende Musikvideo.

Die musikalische und visuelle Härte fokussieren die Arbeit der Umweltorganisation „Sea Shepherd“ mehr als eindeutig! Das kann ich nur unterstützen und ebenfalls auf die Band und Sea Shepherd aufmerksam machen.

Ich wünsche mir, dass die Band mit diesem Song viele Menschen erreichen und weitere Augen öffnen wird. Zudem bin ich auf die Entwicklung der Band gespannt und freue mich auf das erste Album.

Puscifer – The Remedy

Was „Puscifer“ bedeutet? „Maynard James Keenan“ hat einmal gesagt, dass dieser Name völlig bedeutungslos sei. Unabhängig davon, dass ich ihm diese Aussage nicht abnehme und den Neologismus auf meine eigene Weise interpretiere, ist das Ergebnis dieses musikalischen Projektes für mich von großer Bedeutung.

Die Musik von Puscifer begleitet mich schon seit ein paar Jahren. Der aktuelle Longplayer „Money Shot“ überzeugt mich mit Titeln wie „Simultaneous“, „Agostina“ sowie „The Remedy“ voll und ganz und ist für mich das bisher stärkste Machwerk. Nicht alleine Keenan ist es zu verdanken, dass die Songs voller Atmosphäre und Leidenschaft sind. Die Band im Hintergrund besteht aus großartigen Musikern und bilden mit ihm zusammen ein starkes Gespann.

Ich bin gespannt was „Lucifers Pussy“ in den kommenden Jahren noch veröffentlichen wird.

Die Antwoord – Banana Brain

Ich habe mich intensiv mit „Die Antwoord“ beschäftigt. Und nun kann ich es sagen: Ich bin ein Fan! In den letzten Jahren sind wenige Künstler der breiten Masse, musikalisch und lyrisch, so fern geblieben. Triebe und Exzesse. Ekel, Befremdlichkeit und Nonkonformität. Provokation und Polarisierung. Verpackt mit Musik und Videos, wird dadurch jeder angesprochen. Egal auf welche Weise.

Wer sich nicht abschrecken lässt und einmal den Blick hinter die Kulissen wagt, wird das künstlerische Talent erkennen. Musikalischer „Expressionismus“ pur!