Das Buch des Lebens

Das Leben. Ein Buch mit leeren Seiten, die wir täglich neu beschreiben. Kapitel für Kapitel blättern wir zurück und lesen, was war. Doch Einfluss auf den Klappentext haben wir nicht. Umso wichtiger ist es, dass wir den Inhalt verzeichnen. Bevor die Zeit den Einband zerfallen lässt.

Spiegelbild

Facetten der Vergangenheit. Relativität. Was ich sehe, ist ein Konstrukt von Zeit und Raum. Eine Reise auf dem Ozean. Auf der Suche nach Antworten, rücke ich aus dem Mittelpunkt. Die Entfremdung meiner selbst. Ich schließe die Augen, der Gedankensturm tobt. Disposition.

Illusion und Wirklichkeit, eine Frage meiner selbst. Eine Frage meines Standpunkts auf diesem schmalen Grat. Kontingenz. Distanzierung und Empathie. Ich muss loslassen, doch ich halte fest. Angst, Verzweiflung und Zwang.

Ich öffne die Augen. Ich atme, ich spüre mich. Ich bin da, genau jetzt. Reflexion. Der Sturm legt sich. Ich konstruiere neu, ich gewinne. Denn ich werde mich selbst besiegen.

Critizen – Schöne neue Welt

Dieser Critizen-Beitrag wird defintiv kürzer ausfallen als gewohnt. Denn mir fehlen einfach nur die Worte. Meine Kollegin hat mich auf ihn aufmerksam gemacht und nun möchte auch ich den Beitrag „Ich habe nur gezeigt, dass es die Bombe gibt“ von „Hannes Grasseggr“ und „Mikael Krogerus“ teilen.

Der Inhalt behandelt den Psychologen und Doktor der Philosophie „Michal Kosinski“ und dessen Methode die Menschen anhand ihres Facebook-Verhaltens minutiös zu analysieren. Geschichte wiederholt sich. Mit neuen Charakteren. Trotz Vorhersagen. Trotz vielen Warnungen. Dystopien werden wahr.

Man könnte meinen, dass „George Orwell“ das „Drehbuch“ geschrieben hat. Lassen sich wirklich so viele Menschen beinflussen und lenken? Denken wirklich so viele Menschen nicht über ihr Handeln und ihre Zukunft nach? Ist wirklich so vielen Menschen einfach vieles scheißegal?

Harte Kost für mich, welche mich sauer aufstoßen lässt.

Critizen – Nachhaltigkeit

Dass wir Raubbau an unserem Planeten betreiben, ist nicht erst seit gestern bekannt. Seit Jahrzehnten schon setzen sich viele Menschen und Verbände dafür ein, dass wir sorgfältiger mit den uns gegebenen Ressourcen umgehen sollen. Und es werden immer mehr! Dennoch ist es sehr erschreckend, dass wir Menschen 60 Prozent mehr an Ressourcen verbrauchen, als die Erde für uns bereit hält. Genauere Informationen, Fakten und Zahlen hält der „Living Planet Report“ des „WWF“ bereit. Ich finde es sehr schade, dass noch immer genug Menschen nicht über ihren Konsum nachdenken. Brauchen wir wirklich jährlich ein neues Smartphone? Ist der Fernseher wirklich zu klein? Muss man wirklich täglich einkaufen fahren? Und unterm Strich ist die Universalausrede doch, mal wieder, das liebe Geld.

Sparen lautet die Devise. Das geht auch noch günstiger. Wenn es kaputt geht, dann kaufe ich es einfach nochmal. Aussagen, die mir zum Hals raushängen! Doch ich möchte nicht den Menschen alleine die Schuld dafür geben. Unsere Politik, die Interessenvertretung der Konzerne, müsste diesem Konsumverhalten einen Riegel vorsetzen. Wir sind nicht das Produkt, wir sind die Konsumenten! Ob es um Lebensmittel, Konsumgüter oder Kleidung geht. Wir haben alles im Überfluss. Und dieser Überfluss nimmt nicht ab! Und das unser Müll immer noch in die Länder der dritten Welt verschifft wird, kann schon lange nicht mehr gerechtfertigt werden. Ich bin sauer! Ich bin wirklich stinksauer! Es ist ja nicht nur so, dass wir unnötig konsumieren. Wir schmeißen ebenso unnötig weg! Aus den Augen, aus dem Sinn. Von wegen! Dass unsere Ozeane voller Inseln aus Plastik sind, kommt ja nicht von ungefähr. Es kann so nicht weiter gehen! Ich könnte hier mehrere Seiten füllen. Den Kreislauf der Zerstörung näher erläutern.

Doch viel mehr möchte ich Aufrufen zum Umdenken und Handeln. Und nein, ein nachhaltiges Leben muss nicht teurer sein. Nachhaltiges Leben muss nicht gleich den totalen Verzicht auf alles bedeuten. Ein Beispiel, welches mich sehr erfreut, ist die Abschaffung von Plastiktüten in unseren Supermärkten! Da muss ich die deutsche Politik für loben! Doch da geht noch mehr. Da muss noch mehr gehen! Aus Frankreich erreichen mich die Nachrichten, dass Plastikbesteck und Co. verboten werden sollen. Richtig so! Denn wo landet es nach der einmaligen Benutzung? Richtig! Letzten Endes wieder in den Ozeanen…

Ich fordere auch unsere Politik zum Umdenken und Handeln auf. Den Anfang muss unsere Energiegewinnung machen. Weg von schmutzigem Strom und Gas. Hin zu erneuerbaren Energien. Der Klimawandel ist längst schon da! Und zwar müssen auf die vielen Worte nun endlich Taten folgen! Liebe Konzernvertreter. Der Break-Even-Point eines grünen Kraftwerks ist sehr schnell erreicht. Denn wir Konsumenten werden weiterhin Strom und Gas beziehen. Doch bitte öffnet eure Augen! Diesen Planeten gibt es nur einmal! Es sind auch eure Kinder und Enkel, die die Wunder und Schönheit unserer Erde genießen sollen! Der Künstler „Steve Cutts“ zeigt mit seinem Kurzfilm „MAN“ sehr eindeutig, wie es sonst bald enden wird.

Warum ich diese Worte schreibe? Um meinen Frust in Kraft umzuwandeln. Um weiter handeln zu können! Und ja, ich trage bereits seit Jahren viel dazu bei, dass sich etwas ändert. Ich verzichte auf Unnötiges. Ich lebe nachhaltig und vegetarisch. Auch diese Seiten hier werden mit grünem Strom gehostet. Meine E-Mails sind grün, ebenso mein Strom- und Gasanbieter. Und auch mein Arbeitgeber leistet sehr viel für den Schutz unserer Umwelt. Ich weiß, dass ich auch noch mehr machen kann. Und das werde ich auch! Und ich werde mich auch weiterhin dafür einsetzen, dass sich was ändert. Und vielleicht denkst auch du, lieber Leser, über ein Umdenken nach. Es ist einfacher als du vielleicht denken magst! Recycling und Upcycling spart sogar Geld! Im Netz gibt es neben „utopia.de“ diverse Seiten, welche unzählige Tipps und Ratschläge anbieten.

Zum Abschluss möchte ich den Schauspieler „Leonardo DiCaprio“ als einen der berühmten Umweltschützer erwähnen. Seit 1998 setzt sich die von ihm gegründete „Leonardo DiCaprio Foundation“ für den Umweltschutz und gegen die globale Erwärmung ein. Seine neueste Machenschaft „Before the Flood“ gibt es kostenfrei bei „YouTube“ zu sehen. Danke Leo, für dieses beispielhafte Verhalten. Alleine dafür hast du dir den zweiten Oscar verdient!

Critizen – Der Anfang

Ich denke schon seit Wochen darüber nach, mit dieser Beitragsreihe zu beginnen. Und je mehr ich darüber nachdenke, desto widersprüchlicher werden meine Gedanken. Soll ich es machen oder soll ich es bleiben lassen? Es wird ein Prozess sein, denn schließlich ist das hier ein Blog und dieser will stets mit Beiträgen gefüttert werden. Was wiederrum ein Wiederspruch zum Inhalt dieser Beitragsreihe mit dem Namen „Critizen“ sein wird.

Denn ich werde kritisieren. Kritisieren, dass alles an Gedanken, oftmals ohne zu denken, in sozialen Medien geteilt wird. Ich werde kritisieren, dass Menschen sich immer weniger Zeit dafür nehmen, soziale Kontakte in der realen Welt zu pflegen. Ohne die Hilfe eines smarten Endgerätes. Ich werde kritisieren, dass zu viele Ressourcen genutzt und verschwendet werden. Schneller, als diese wieder geschaffen werden können.

Wer meine bisherigen Beiträge gelesen hat und mich kennt, weiß, dass ich vielen Dingen kritisch gegenüberstehe. Ich denke sehr viel, ich denke sehr weit. Ich möchte nicht einfach nur sein. Meine Kritik kommt in den meisten Fällen mit einem Lösungsvorschlag daher, welchen ich auch versuche umzusetzen. Und ich sehe auch die positiven Dinge im Alltag. Doch leider muss ich diese viel zu oft erst suchen. Eigentlich eine gute Überleitung dazu zu sagen, dass die Medien voller Leid, Verzweiflung und Hass sind. Dass die vielen guten Dinge im Schatten des Negativen keine Aufmerksamkeit erhalten. Krieg und Terror, unser tägliches Brot. Mir schmeckt es nicht mehr! Ich versuche Abstand von dem zu gewinnen. Ich höre kein Radio mehr, meide reißerische Bildungsmedien und konsumiere nur noch seriöse Berichtserstattung. Vielleicht, weil bei dieser hinterfragt wird und nicht bloß geschrieben um möglichst viele erhobene Daumen zu erhalten. Doch auch hier ist der Geschmack des Brotes ein bitterer. Jeden Tag wird das Essen vom Vortag und den Tagen davor aufgetischt. Und es wird konsumiert. Eine Routine, welche in dieser schnelllebigen Zeit noch weitere, fatale Folgen haben wird. Wir stumpfen ab, wir akzeptieren anstatt zu reagieren.

Bereits vor Jahren habe ich damit angefangen, meine Gedanken und Emotionen in Worte zu fassen. Für mich schien das der einzige Weg aus dem Teufelskreis der negativen Gedanken zu sein. Und der Weg ist ein guter. Je mehr ich schreibe, desto befreiter fühle ich mich. Man möchte mir unterstellen, dass es sich um blinden Aktionismus handelt. Doch im Gegenteil. Ich sehe mehr als je zuvor. Denn auf die Worte folgen auch Taten.

Mir fehlte es an Spiritualität im täglichen Leben. An den Glauben an etwas Gutes. Dabei ist es so einfach etwas für sein Karma zu leisten, sein Schicksal mit zu bestimmen. Ich möchte diesen Begriff losgelöst vom Buddhismus betrachten, frei von Religion und Dogmen. Denn was er für mich beschreibt ist die Menschlichkeit, die Liebe. Rational betrachtet mögen es Zufälle sein, doch, wenn ich etwas Gutes tue, dann widerfährt mir das Gute auch.

An dieser Stelle werde ich mein Vorwort nun beenden. In der kommenden Zeit werden weitere Beiträge folgen. Just mit dem Ziel meinen Gedanken freien Lauf lassen zu können. Ungefiltert und direkt.

Weissagung der Cree

Ich bin schon sehr lange der Meinung, dass die Menschheit dem Planeten Erde zu viel nimmt und zu wenig gibt. Dabei ist es in meinen Augen sehr einfach etwas zu geben. Durch Verzicht, die Anpassung des eigenen Konsumverhaltens oder Recycling. Ich freue mich wirklich sehr, dass sich mittlerweile immer mehr Menschen mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen und auch viele Konzerne einen anderen Weg eingeschlagen haben. Jeder ist dazu aufgerufen, seine eigenen Richtlinien zu schaffen und etwas zu bewegen. Die „Weissagung der Cree“ motiviert mich persönlich immer wieder erneut, meine eigenen Richtlinien einzuhalten:

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.

30 Jahre Tschernobyl

Am 26. April ist es auf den Tag genau 30 Jahre her, dass es 1986 im Atomkraftwerk „Tschernobyl“ nahe der ukrainischen Stadt „Prypjat“ zu einer Nuklearkatastrophe kam. Die Folgen dieser verheerenden Katastrophe sind noch heute und für viele weitere Jahre, gar Jahrzehnte spürbar. Ich sollte meinen, dass Menschen aus Fehlern lernen. Dass nach solch einem Unglück alles menschenmögliche getan wird um eine Wiederholung dessen zu verhindern. Doch 25 Jahre später, am 11. März 2011, passiert es erneut. Im Kernkraftwerk „Fukushima Daiichi“ kommt es ebenfalls zu einer Nuklearkatastrophe mit verheerenden Folgen für Mensch, Tier und Umwelt. Und was passiert danach?

Der Alltag kehrt zurück. Zumindest für die Menschen, die nicht betroffen sind. Für die Menschen, die nicht ihr Hab und Gut oder gar einen geliebten Menschen verloren haben und der radioaktiven Strahlung ausgesetzt waren. Das was bleibt sind irreversible Schäden der Umwelt, psychische und physische Belastungen der Betroffenen und nicht mehr bewohnbare Areale und verseuchte Landflächen. Horrende Summen werden aufgebracht um die Schäden möglichst effektiv zu beseitigen und Endlager zu betreiben. Muss es erst eine dritte Katastrophe diesen Ausmaßes geben damit schnellstens ein Wandel stattfindet? Die Atomkraft soll sicher und günstig sein. Doch die „Internationale Bewertungsskala für nukleare und radiologische Ereignisse“ weist immer wieder gemeldete Zwischenfälle auf. Die Webseite „atomunfall.de“ zeigt ergänzend eine Übersicht der schwersten Unfälle der letzten Jahrzehnte. Da ich davon ausgehe, dass es eine weitaus höhere Dunkelziffer gibt, bin ich froh diese nicht zu kennen.

An dieser Stelle möchte ich auf einen interessanten und zugleich beklemmenden Bildband mit dem Titel „The Long Shadow of Chernobyl“ hinweisen. Das was Gerd Ludwig mit seinen Bildern zeigt und beschreibt, sollte jeden zum Umdenken bringen. Meine Einstellung gegenüber der Atomkraft ist schon seit Jahren ganz klar diese: Nein, Danke!

Jeder von uns kann und sollte etwas für den Atomausstieg tun. Informationen rund um das Thema vermittelt mir die Seite „.ausgestrahlt“ schon seit Jahren. Die Scheinargumente der Atomlobby und die eigene Bequemlichkeit beim Thema Anbieterwechsel sowie das vermeintliche Sparen von Geld beim Nutzen von Atomstrom sind für mich keine Ausreden mehr. Fast alle der nachhaltigen Anbieter gestalten den Wechsel sehr einfach und reibungslos. Zudem sind die Preise für nachhaltige Energie und Gas zum Teil sogar geringer als die bei den Atomstromanbietern. Ein Blick auf das Portfolio der nachhaltigen Anbieter lohnt sich und sollte schleunigst getätigt werden. Ich bin seit Jahren Gas- und Strom-Kunde bei „ENTEGA“ und werde bald zur „NATURSTROM AG“ wechseln. „utopia.de“ bietet eine hilfreiche Liste mit den besten Ökostrom-Anbietern inklusive User-Bewertungen an.

Ich möchte klarstellen, dass ich keine Probleme mit Energiekonzernen habe. Wie jedes andere Unternehmen auch, müssen diese Gewinne erzielen. So sieht es die Marktwirtschaft vor. Ich billige es nur nicht, dass immer noch ohne Rücksicht auf unsere Umwelt und unsere Nachfahren schmutzige Energie sehr billig produziert und anschließend teuer verkauft wird! Die Entsorgung des atomaren Abfalls sowie die Verschmutzung durch Kohlenstoffdioxid werden von Tag zu Tag problematischer. Beispielhaft dafür sind die Massen an Tanks mit extrem kontaminiertem Wasser in Fukushima und die unzähligen, oft maroden Einlagerungsorte weltweit. Bei diesen Themen ist die Menschheit bereits an ihre Grenzen gestoßen! Die Verantwortung für diese Themen zu übernehmen ist nicht nur Aufgabe der Erzeuger und der Politik. Wir alle können und müssen fordern, dass Energie nur noch sauber produziert wird und unseren Verbrauch dieser drosseln. Der Umstieg auf regenerative Energiegewinnung amortisiert sich für die Konzerne mit hoher Sicherheit sehr schnell. Denn Gas und Strom werden schließlich weiterhin gebraucht und bezahlt. Dieser Aus- beziehungsweise Umstieg darf allerdings nicht allein durch den Verbraucher finanziert werden. Wir Verbraucher müssen hier ein Zeichen setzen und unsere Politiker fordern entsprechende Reformen und Gesetze zu erlassen.

Mein Aufruf an alle: Wechseln. Jetzt!

Drei Buchstaben

Drei Buchstaben. Drei Buchstaben stehen für meine Vergangenheit, für meine Gegenwart und für meine Zukunft. Drei Buchstaben können aussagen, wer ich war. Drei Buchstaben können aussagen, wer ich sein werde. Drei Buchstaben können aussagen, wer ich bin. Sie können es.

Sie können es dann, wenn ich meine Vergangenheit und meine Gegenwart akzeptiere. Ich schaffe meine Zukunft. Ich bin Geber und Nehmer. Protagonist und Antagonist im Spiel des Lebens. In meinem Spiel. Ich kann verlieren und ich kann gewinnen. Doch selbst eine Niederlage kann ein Gewinn sein. Falsch oder richtig, ich entscheide darüber. Falsch oder richtig, eine Frage des Blickwinkels.

Ich darf loslassen. Loslassen, was mich nicht weiter bringt. Loslassen, was mich schwächt und mir Kraft raubt. Loslassen, was mich davon abhält meine Ziele zu erreichen. Und ich darf geben. Ich darf mir Kraft geben, Hoffnung und Zuversicht. Ich darf mich glücklich machen. Und ich darf andere dazu einladen, mein Glück mit mir zu teilen.

Ich darf ein Bahnhof sein. Ein Bahnhof, in welchen die Züge meines Lebens einfahren. Züge, über deren Ankunftsort und die Abfahrtszeit ich bestimmen darf. Ich stelle die Weichen, ich lasse diese Züge einfahren. Ich lasse sie abfahren. Ich bin Disponent, Zugbegleiter und Zugführer.

Ich darf mich wahrnehmen. Meine äußere Hülle, meine Schönheit und meine Makel. Ich darf mich wahrnehmen. Mein Inneres. Meine Stärken, meine Lebenskraft und meine Sehnsüchte. Ich darf mich wahrnehmen. Meine Schwächen, meine Ängste und meine Zweifel. Ich darf sie wahrnehmen. Ich darf all das wahrnehmen. Denn das bin ich.

Ich bin eine Singularität. Ich existiere als diese. Und durch meine Worte, durch meine Taten, kann ich Kleines und Großes bewirken. Nichts wiederholt sich, jeder Moment ist einzigartig. Ich bin einzigartig. Ich habe mich geschaffen. Ich bin das Hier und Jetzt. Ich bin meine Zukunft.

Ich habe einen Willen, meinen Willen. Ich habe ein Bewusstsein, mein Bewusstsein. Auch wenn mein Handeln oftmals unüberlegt scheint. Die Gründe dafür trivial oder gar nicht ersichtlich sind. Der Moment ist zu genießen, die Zeit darf unendlich sein. Für diesen einen Moment. Ich darf mich erinnern. Erinnerungen schaffen.

Ich werde beeinflusst. Mein soziales Umfeld beeinflusst mich. Reize beeinflussen mich, Worte und Geschehnisse. Beeinflussung. Inspiration. Vielfältigkeit. Entfaltung. Ich entscheide darüber, wer ich sein möchte. Ich entscheide darüber, wie ich sein möchte. Ich entscheide darüber, wie mich andere sehen dürfen. Ich verstecke mich nicht. Denn ich darf authentisch sein.

Ich darf akzeptiert werden. Charaktereigenschaften. Erfahrungen. Werte. So war ich. So bin ich und so werde ich sein. Ich habe Entscheidungen getroffen. Freude. Passion. Befriedigung. Verlust. Worte, welche ich fühlen darf. Worte, welche ich erzeugen darf.

Akzeptanz. Toleranz. Verständnis. Empathie. Abneigung. Zuneigung. Emotionen und depressive Phasen. Melancholie. Ich erzeuge diese Worte. Ich erzeuge diese Gefühle. Ich erzeuge sie und ich darf sie leben. Ich lebe.

Drei Buchstaben. Drei Buchstaben sagen aus wer ich war. Drei Buchstaben sagen aus wer ich sein werde. Drei Buchstaben sagen aus, wer ich bin. Sie sagen es. Ich.