Rammstein

Eine schmale Brücke. Ein Ufer aus Vernunft und Trieb. Du riechst so gut, ich finde dich. Dein weißes Fleisch erregt mich so. Bück dich, befehl ich dir. Ich liebe dich. Ich liebe dich nicht. Tut mir nicht leid. Heirate mich.

Der Abend wirft ein Tuch aufs Land. Es wird Nacht. Ein Sturm kommt auf. Dass ich froh bin, darf nicht sein. Wer mich liebt, geht dabei ein. Ich habe Angst, ich bin allein. Herzeleid. Die Melodie fährt leise ins Gebein.

Auf Glück und Freude folgen Qualen. Mein Herz in Flammen, mein Herz brennt. Getadelt wird, wer Schmerzen kennt. Vom Feuer das die Haut verbrennt. Das Bett in Flammen. Asche zu Asche, Staub zu Staub.

Die Zeit steht still und mir ist kalt. Alle Uhren bleiben stehen. Erst wenn die Wolken schlafen gehen, kann man mich am Himmel sehen. Der kalte Mond in voller Pracht. So allein, will ich nicht sein. Oh gib mir Kraft.

Wo bist du, ich suche dich. Zeig dich, versteck dich nicht. Ich warte hier im Daunenbett, ich bin die Stimme aus dem Kissen. Ich komme zu dir in der Nacht, ich hab dir etwas mitgebracht. Eine Melodie im Wind.